Weg mit dem Brustpelz! So rasierst du deine Brust in 4 einfachen Schritten

Ich bin mir sicher, du hast dir schon öfter die Frage gestellt, ob es unmännlich ist, wenn du dir die Brust rasierst.  Historische Belege zeigen aber, dass sich Menschen schon vor 25.000 Jahren ihrer Körperbehaarung entledigt haben. Also warum du auch nicht?

Das Entfernen der Brusthaare gibt dir nicht nur ein frisches und sauberes Gefühl, sondern Du wirkst dadurch wesentlich gepflegter und moderner, als mit dem archaischen Haarwuchs. 

Umfragen haben ergeben, dass auch viele Frauen die sportlich glatte und rasierte Brust eines Mannes schätzen. Es ist also auch für dich Zeit, mit einem uralten Vorurteil aufzuräumen, denn eine rasierte und gepflegte Männerbrust wirkt oft attraktiver als eine wilde Behaarung.

Die Brust nass oder trocken rasieren?

Brusthaare nass oder trocken entfernen

Wie auch bei der Entfernung der Gesichtsbehaarung, muss man sich entscheiden, ob man das Brusthaar nun per Nass- oder durch Trockenrasur entfernt. Diese Frage bedarf keiner akademischen Auseinandersetzung, sondern ist wohl eher eine Sache der individuellen Vorlieben und Gepflogenheiten.

Ein Vorteil der Nassrasur der Brust ist das erfahrungsgemäß etwas gründlichere Ergebnis. Auch heute geben noch annähernd 60 % der Männer der Nassrasur den Vorzug. Da du hierzu keine Steckdose benötigst, kannst du dich praktisch überall und zu jeder Zeit nass rasieren.

Die Trockenrasur gibt es erst seit den 1930er Jahren. Doch auch sie hat einige Vorteile, so dass der Rest der deutschen Männer (etwa 40%) auf den elektrischen Rasierer bei der regelmäßigen Entfernung der Brustbehaarung genutzt wird.

Die Vorteile dieser Methode liegen auf der Hand:

  • Du benötigst weder Wasser, noch Rasierschaum. 
  • etwas schonendere Anwendung, besonders wenn deine Haut sehr empfindlich ist. Die Gefahr von Verletzungen und lästigen Hautirritationen ist eher gering.

Sofern deine Haut im Brustbereich relativ robust und unempfindlich ist, kannst du bedenkenlos den Nassrasierer zur Entfernung deiner Brusthaare verwenden. Wenn du dort eine recht starke Behaarung besitzt und besonders großen Wert auf Gründlichkeit legst ist diese Methode mit Sicherheit die richtige Wahl für dich.

Grundsätzlich: Es spricht absolut nichts dagegen, dich mit der Methode zu rasieren, die du auch bei Gesicht oder anderen Körperstellen nutzt. Wenn du dich lieber mit dem Elektrorasierer rasierst, auch gut.

Die richtige Vorbereitung ist die halbe Brustrasur

Besonders dann, wenn du dich für die Methode der Brusthaarentfernung mit dem Nassrasierer entschieden hast, solltest du ein paar grundsätzliche Pre-Shave Maßnahmen durchführen, um letztendlich ein optimales Ergebnis bei gleichzeitig möglichst minimalen Hautirritationen erzielen zu können.

Tipp 1: Brusthaare einweichen

Dein Brusthaar solltest du vorbehandeln, indem du es aufquellen lässt und dadurch weicher machst. So wird ein sanfter, sauberer und tiefer Schnitt mit dem Nassrasierer möglich, was mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem zufriedenstellenden Rasurergebnis führt.

Das Aufquellen deiner Brusthaare erledigst du am besten mit warmem Wasser oder Wasserdampf unter der Dusche.

Tipp 2: Rasierschaum aufschlagen

Ein Rasierpinsel mit entsprechender Seife ist besonders gut dazu geeignet, einen stabilen und feinporigen Schaum aufzuschlagen. Durch den Schaum richtest die deine Brusthaare auf und sorgst so für optimale Schnittbedingungen für die Rasierklinge.

Auch wenn es Rasurenthusiasten nicht gerne hören: Stellt für dich die Rasur ein notwendiges Übel dar, geht natürlich auch Dosenschaum klar. Eine weitere gute Schaumalternative ist Rasieröl.

Tipp 3: Scharfe Rasierklingen verwenden

Du solltest auf jeden Fall darauf achten, dass du saubere und scharfe Rasierklingen verwendest. Alles andere führt fast unweigerlich zu Schnittverletzungen und Hautirritationen wie Rasurbrand.

In 4 einfachen Schritten zur perfekten Brustrasur

So rasierst du deine Brust

Die Entfernung deiner Brusthaare unterscheidet sich nicht grundsätzlich von der Rasur anderer Körperstellen. In nur 4 simplen Schritten kannst du zu einem perfekten Ergebnis gelangen:

Schritt 1: Nass oder Trocken?

Zunächst musst du dich entscheiden, ob du deine Brust nass oder trocken rasierst. Hast du empfindliche Haut, die sich schnell entzündet? Trockenrasur kann hier für dich eventuell die bessere Wahl darstellen.

Wie aber schon vorher beschrieben geht alles, was du sonst zur Rasur nutzt, sei es Rasierhobel, -messer, Systemrasierer oder das elektrische Pendant. 

Schritt 2: Aufweichen der Brusthaare

Achte auf die Vorwäsche mit warmem Wasser, damit sich deine Poren im Brustbereich öffnen und das zu rasierende Brusthaar optimal quellen kann. Rasiere die Brust am Besten nach oder sogar während dem Duschen.

Schritt 3: Rasierschaum oder -öl auftragen

Trage ausreichend Rasierschaum oder Rasieröl auf allen Stellen auf, an denen sich Haare befinden und spare dabei deine Brustwarzen aus. So verhinderst du, dass du aus versehen drüber rasierst. Das willst du wirklich nicht.

Schritt 4: In Wuchsrichtung rasieren und bei deinen Brustwarzen besondere Vorsicht walten lassen

Rasiere die Brust nicht gegen den Strich, sondern starte erstmal in Wuchsrichtung deines Brusthaares. Spanne deine Brusthaut zwischen zwei Fingern und führe dann deinen Rasierapparat mit leichtem und nicht zu festem Druck darüber hinweg.

Sei um die Brustwarzen besonders vorsichtig, hier passieren die häufigsten Schnittverletzungen während der Brustrasur. Du kannst die Brustwarze mit ein oder zwei Fingern abdecken und an knapp den Höfen entlang rasieren.

Reinige die Klinge immer wieder während dem Rasieren unter fließend Wasser. Das gilt vor allem dann, wenn deine Brustmähne mal wieder an Austin Powers Länge angewachsen ist und sich standesgemäß viele Haare darin befinden.

Weiterführender Artikel: -> Die komplette Anleitung zur perfekten Rasur

Hautirritationen und Rasurpickel vermeiden

Auch deine Brust ist vor Irritationen und anderen unschönen Folgen nicht verschont. Es gibt aber einfache Mittel wie du die Strapazen der Rasur so angenehm wie möglich abmildern kannst.

Wasche deine Brust nach der Rasur mit kaltem Wasser um Schaumrückstände zu entfernen und die Poren wieder zu schließen. Im nächsten Schritt deine Haut einfach mit einem sauberen Handtuch trocken tupfen und du bist bereit für die Nachbehandlung.

Diese unterscheidet sich kaum vom üblichen Aftershave Pflegeprogramm: Schon von Großvater geschätzt, desinfizierst du durch ein alkoholhaltiges Aftershave die frisch rasierte Haut und verhindert so Entzündungen.

Der im After Shave enthaltene Alkohol entzieht aber auch gleichzeitig deiner Haut wichtig benötigte Feuchtigkeit. Durch Anwendung einer Feuchtigkeitscreme gibst du ihr diese wieder zurück.

Als gute Alternative zum alkoholbasierten Aftershave bietet sich auch ein Aftershave Balsam an.

Weiterführender Artikel: -> Die besten Tipps gegen Rasurbrand

Gibt es noch andere Methoden mit denen du dir die Brusthaare entfernen kannst?

Die kurze Antwort: Ja! Mit folgenden Mitteln wirst du ebenfalls deine Brustbehaarung los:

Enthaarungscreme

Die Enthaarungscreme gilt als schnelle und bequeme Art, Haare in jeglicher Körperregion zu entfernen. Dabei wird Keratin, der Hauptbestandteil der Haare, mit Hilfe von chemischen Substanzen zersetzt und das Haar aus der Wurzel gelöst.

Enthaarungscremes können als effektive Methode zur Brusthaarentfernung dienen. Dennoch kann es sein, dass du gegen einen oder mehrere Inhaltsstoffe allergisch bist. Teste also vor der Anwendung kleinflächig am Handgelenk, ob starke Rötungen, Brennen oder Juckreiz auftreten.

Wenn ja, solltest du zur Rasur der Brust wieder den Rasierer zücken oder auf folgende Methode der Haarentfernung umsteigen:

Waxing

Beim Waxing mit flüssigem Wachs werden die Haare samt Wurzel ausgerissen. Hört sich schmerzhaft an? Ist es auch! Als Trost für die erlittenen Qualen winkt eine über mehrere Wochen glatte Brust. 

Achtung: Bei bereits gereizter Haut sollte generell auf Waxing verzichtet werden. 

Fazit

Wie du siehst, unterscheidet sich das Rasieren der Brust nicht wirklich von der Rasur anderer Körperregionen. Wichtig für ein glattes und verletzungsfreies Ergebnis sind vor allem die richtige Vorbereitung und eine erhöhte Vorsicht bei den Brustwarzen. 

Wenn dir die Rasur nicht behagt, hast du mit Waxing und Enthaarungscreme noch zwei weitere Alternativen im Köcher, um dem Pelz zu Leibe zu rücken.​

Wie entfernst du deine Brusthaare? Sag es uns unten in den Kommentaren.

Bildcredits:  Alle von deposistphotos.com. Urheber von oben nach unten: magann; vadymvdrobot; Photocreo

Über den Autor

Meistens Bartträger, aber ebenfalls interessiert an der Kunst der vollendeten Nassrasur. Stolzer Blogger im Gentsbible-Team.

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